Samstag, 10. Februar 2018

Zucker, Zucker und nochmals Zucker

Zucker ist nicht gleich Zucker!

Vom Blog über Powerfrühstück und Müslicrunches abgeleitet möchte ich etwas über Zucker schreiben, weil in Crunches „sehr“ viel Zucker enthalten ist. Alles halb so schlimm. Aber, das was ich zubereitet hatte war null weißes Industriezucker enthalten. 

Grundlage für Müsli


Was ist Zucker? Braucht der Mensch Zucker?

Ja! Aber: Je weniger Zucker, desto gesünder. 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, maximal 50 Gramm Zucker pro Tag (max. 10 % der Tagesenergie) zu konsumieren. Das entspricht nicht mehr als zwölf Teelöffel für einen durchschnittlichen Erwachsenen. Eine Reduktion auf sechs Teelöffel hält die WHO für sinnvoll.


Nudeln = Kohlenhydrate





Hier mal zur Veranschaulichung

Definition "Zucker": 

  1. Aus Pflanzen gewonnen (haupssächlich für europäischen Ländern aus Rohrzucker und Rübenzucker (Zuckerrübe))
  2. Besteht aus Saccarose, eine chemische Verbindung.
  3. Das Wort „Zucker“ geht auf das Altindische zurück (Sanskrit शर्करा ‚śarkarā‘, eigentlich „Grieß, Geröll, Kies“, aber auch „Sandzucker“) und gelangte im Mittelalter durch die Vermittlung des Arabischen(سكر ‚sukkar‘) zunächst ins Griechische (gr. σάκχαρον ‚sákcharon‘, daraus auch dt. Saccharin) und die romanischen Sprachen und von dort in die übrigen europäischen Sprachen. Das Deutsche entlehnte das Wort wohl aus dem Italienischen (it. zucchero), der älteste Nachweis datiert auf das 13. Jahrhundert. (Wikipedia)
  4. Neben dem Zucker aus Saccharose, gibt es weitere Zuckerarten, die aus anderen Sacchariden bestehen wie Fructose („Fruchtzucker“) und Glucose („Traubenzucker“), Saccharose, Maltose und weitere Mehrfachzucker.
  5. Kohlenhydrate oder Saccharide bilden eine biologisch und chemisch bedeutsame Stoffklasse.

Aus Wikipedia: 
chemische Verbindung für ein Stärkehauptbestandteil, 
dem Amylopektinpolymer 



Zucker, wenn dann am besten unfaffiniert, da:

1. um energieintensive Verarbeitungsschritte zu vermeiden ("Raffinerie"), aus dem weiße Zucker gewonnen wird

2. weißer Zucker ist kalorienreich und enthält keine Vitamine


Grundsätzlich braucht kein Mensch richtigen "Zucker", denn bei der Verdauung von komplexen Kohlenhydraten (Getreideprodukte z.B. Reis, Vollkornprodukte, Nudel, Kartoffel, Kritharaki, etc.) bildet der Körper seinen Zucker selber. Und das ganz natürlich und, wenn es sich um Vollkorngetreide handelt, auch mit langsam ansteigendem Blutzuckerspiegel.

Wer süßen möchte, wählt besser heimische Süße vom regionalen Imker (Honig) oder Zucker aus Zuckerrüben(-sirup) aus kontrolliert biologischem Anbau. Ihr mögt kein Zuckerrübensirup? Ist aber wirklich sehr lecker und vielseitig zum Süßen von z:b: Müslicrunches, wie ich es auch gemacht habe.
Andere Zuckerersatz kommen aus den lange Reise aus tropischen Ländern (mehr CO2-Ausstoß: Schiffe und Flugzeuge). Ein kleiner Nachteil für die Umwelt.


Die verschiedenen Zuckerersatz, der auch wirklich süß und gesund ist:


  • Agavendicksaft und Agavensirup (wie Honig, für Veganer geeignet)
  • Honig (entzündungshemmend, antibakteriell und antiseptisch. In Kombination mit Ingwer und Zitrone, "Immunbooster" kann Honig gegen Erkältungen eingesetzt werden)
  • Ahornsirup
  • Kokosblütenzucker (zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe enthalten, darunter Magnesium, Eisen und Zink, schmeckt fast wie Karamell)
  • Reissirup (gute Alternative zu Honig; er ist fructosefrei und lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigen)
  • Stevia (greift Zähne nicht an)
  • Xylit und Birkenzucker ("Zuckeralkohol", greift Zähne auch nicht an)
  • Erythrit


Wusstet ihr? Hyaluronsäure ist auch eine der Zucker, wie man sie vor allem in der Kosmetik und Medizin findet. Es ist ein Glykosaminoglykane (GAG) oder Mucopolysaccharide ("Zucker") sind linear aus sich wiederholenden Disacchariden ("Zucker") aufgebaute, saure Polysaccharide ("Zucker")

Achtung: Nicht alle Menschen vertragen Fructose. Das nennt man Fruchtzuckerunverträglichkeit bzw. Fruktoseintoleranz. Generell unterstützt Fructose eine hohe Aufnahme von Fructose die Entstehung von Fettleibigkeit, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und Diabetes Typ 2 / Insulinresistenz. 
Meine Oma aß sehr gerne Trauben bzw. trank für ihr Leben gerne und nur Pepsi, kein Wunder dass in ihrem hohen Alter zu Fructoseintoleranz kam (Altersdiabetes).



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